Ehrenfriedhof für Bundestagsabgeordnete nach dem Supergau

Probealarm !!!

Probebeisetzung / Kondolenzkarten

Am So., den 7. November 2010, findet auf dem Ehrenfriedhof für Bundestagsabgeordnete nach dem Supergau, an der Castortransportstrecke in Kleingussborn, Ortsausgang in Richtung Dannenberg, um 12.00 Uhr, eine Probebestattung eines unbekannten Bundestagsabgeordneten nach dem Supergau statt. gewissensruhe2.jpg (13676 Byte)
gewissensruhef1.jpg (12391 Byte) Der Ehrenfriedhof für Bundestagsabgeordnete nach dem Supergau wurde im Rahmen des Projektes Gewissensruhe vom Künstler Franz Hartmann 2001 zu Ehren der allzu großen Bemühungen des Deutschen Bundestages einen möglichen Supergau zu verhindern errichtet. Um den Abgeordneten im gegebenem Fall eine würdevolle Ruhestätte bieten zu können. Er besteht aus 738 Betonkreuzen, welche der Sitzordnung des Plenarsaals entsprechend die Namen und Geburtsdaten der Bundestags -sowie Bundesratsmitglieder tragen. Es wurde ein Denkmal für die eventuelle Zukunft geschaffen, welches fortan als Mahnmal dient. – Ein Mahnmal welches davor warnt ein Denkmal zu werden.

Auf Grund der aktuellen Revidierung des sogenannten Atomkonsenses von 2002 ist die Umfunktionierung vom Mahnmal zum Denkmal leider wieder ein bisschen weniger abstrakt geworden. Und deshalb wird es für notwendig erachtet, nun die erste Probebeisetzung, sowie eine Kondolenzaktion durchzuführen, um so im Ernstfall einen reibungslosen Ablauf garantieren zu können.

Ablauf: Die Probebeisetzung wird neben dem Glockenturm des 2500m² großen Ehrenfriedhofs für Bundestagsabgeordnete nach dem Supergau stattfinden. Ein roter Teppich führt zu einem bereits ausgehobenen Grab, hinter welchem sich ein Kreuz mit der Aufschrift unbekannter Bundestagsabgeordneter nach dem Supergau , sowie eine Großaufnahme des Friedhofs befinden. Gedenkkränze, sowie Beschreibungen des Projekts zieren die Grabstätte. Nach dem Einzug des Sarges unter Glockengeläute finden eine Ansprache, sowie eine kurze Erläuterung zum Ablauf durch den Künstler statt. Nach Salutschüssen wird die Kreuzepflegegruppe aus Kleingussborn, welche sich nun schon seit 9 Jahren um die Pflege des Friedhofes kümmert, den Sarg des unbekannten Bundestagsabgeordneten nach dem Supergau zu Grabe lassen. Ein Trompeter spielt „Ich hatt´ einen Kameraden" Im Anschluss kann sich die Trauergemeinde, wie üblich an einer Grabstätte, persönlich vom Verstorbenen verabschieden. Am Grab stehen hierfür gelbe Blumen und schwarze Erde bereit. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, sich in das Kondolenzbuch einzutragen, welches danach dem Deutschen Bundestag übergeben wird. Um den Abgeordneten die seltene Gelegenheit zu geben in ihre eventuell stattfindende Zukunft blicken zu können.

Kondolenzkarten: Zusätzlich zum Kondolenzbuch an der Probebestattung gibt es 10.000 bereits an den Bundestag adressierte Kondolenzkartenrohlinge, welche auch schon vorab unter mail(at)franz-hartmann.com bezogen werden können. Diese ermöglichen jedem, bereits jetzt ein Kondolenzschreiben zu proben, um sich so für den Ernstfall vorzubereiten. In der Hoffnung, mit dieser Aktion den Abgeordneten Einsicht und Mut zu geben, Entscheidungen für das Leben auf unserem wunderbaren Planeten zu treffen. www.gewissensruhe.de Franz Hartmann 0179 / 533 86 14

Bearbeitet am: 30.10.2010/ad


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