Castor-Blockade Philippsburg Oktober 2000

Die Wenden fahren in den Süden

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Hier im Wendland wissen die Leute, worauf es ankommt:

- Selbstvertrauen (statt Politiker-Nonsens)

- langer Atem

- Chancen ergreifen

Der nach Ahaus '98 verhängte Castor-Stopp ist aufgehoben. Der erste Castor soll möglicherweise am 16. 10. oder 23.10., also in wenigen Tagen, von Philippsburg nach La Hague gebracht werden. Seit Ahaus warten wir gut vorbereitet auf diesen Moment. Wir haben die große Chance, dieses AKW vom Netz zu blockieren!

Und wir werden die Chance nutzen!

Wenn dieser Transport Wieder nur mit riesigem Polizei-Aufgebot durchzuführen ist, verstopft die "Entsorgungs"Schiene nach La Hague. Die Abklingbecken aber sind voll. Philippsburg müßte vom Netz gehen.

Von 0 auf 100 in wenigen Tagen?

Kein Problem. Die Infrastruktur in Philippsburg ist gut vorbereitet. Wir brauchen nur unsere Sachen zu packen und hinzufahren. Mit Bus, Bahn oder Auto. Egal.

Wir hier im Wendland sind uns bewußt, daß wir Gewicht haben in dieser Auseinandersetzung. Und wir freuen uns darüber, daß wir der Atommafia die Suppe versalzen können! Weit über 500 Menschen aus dem Wendland waren 1998 in Ahaus dabei. Diesmal müssen wir weiter fahren. Philippsburg liegt bei Karlsruhe. Ein weiter Weg, der sich lohnt!

Wir sind in Gorleben lange verschont geblieben, u.a. dank unseres findigen Denkmalschutzes. Jetzt fahren wir wieder, zur ersten Castor-Blockade nach über zwei Jahren trügerischer Ruhe.

ViSdP.- Rainer Brumshagen, Karmitz

Bearbeitet am:05.10.2000 /ad


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