Anzeige des

Informationskreises Kernenergie
Heusstr. 10,
53113 Bonn



Wenn Sie auf das Bild klicken bekommen Sie dies groß angezeigt (26 KB)

Als Text steht in der Anzeige:

Genaugenommen ist Castor nur ein anderes Wort für Vertrauen.

Streit gehört zur Demokratie. Auch und gerade, wenn es um die Kernenergie geht. Doch zum Glück gibt es einige Dinge, auf die wir auch in Zukunft vertrauen könne. Zum Beispiel das Recht friedlich zu demonstrieren. Oder deutlich die eigene Meinung zu sagen. Und nicht zuletzt die Sicherheit des Castor-Behälter.

Anmerkung der Castor-Nix-Da Redaktion:

Der letzte Satz spricht für sich und wir wollen uns für Sie darum bemühen, durch Informationen
um den Castor den "alltäglichen Wahnsinn", der hier betrieben wird, aufzudecken.


Wir hatten vor, direkt nach dem Erscheinen dieser Anzeige in der "taz", selbst eine Gegenanzeige zu schalten. Leider war uns das aus Kostengründen nicht möglich - die Kassen der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg sind leer.

Wir  dokumentieren hier den Text, den wir uns am 25. 3. 98 dazu ausgedacht hatten - und er ist aktueller, als wir vermutet hatten!


Falls Ihr / Sie der Meinung seid, man sollte die Anzeige doch noch schalten, bitten wir um entsprechende Rückmeldung - und Spenden an die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg , Stichwort taz-Anzeige/Informationskreis Kernenergie auf das

Konto: 2 060 721, bei der Kreissparkasse Lüchow, BLZ 258 513 35

Die BI ist als gemeinnützig anerkannt, Spenden sind steuerlich absetzbar!!!


Zur Anzeige des "Informationskreis Kernenergie" in der "taz" vom 26. 3. 98

 Genaugenommen . . .

 ist "CASTOR" nur ein Synonym für Verdummung.

 

Denn: "CASTOR" gaukelt Sicherheit lediglich vor. Vor Strahlung, die in 240.000 Jahren gerade um die Hälfte abnimmt. Die keineswegs "natürlich" ist. Die künstlich vom Menschen erzeugt wird. Tagtäglich.

 Ein einzelner "CASTOR" enthält so viel Radioaktivität, wie in Tschernobyl freigesetzt wurde. Und der CASTOR strahlt. Über die Maßen. Mehr, als die "Grenzwerte" zulassen. Weil im Deckelbereich Neutronenabschirmung fehlt, kann diese ungehindert schräg nach vorne austreten.

Die "Aufsichtsbehörden" wissen das. Sie reagieren nicht. Sie messen nicht. Sie akzeptieren verfälschte Meßprotokolle der Atomindustrie.

 "Streit gehört zur Demokratie". Betrug und Lügen nicht. Gerade, wenn es um tödliche Atomenergie geht. 

Auch Ahaus hat wieder gezeigt, worauf wir "in Zukunft vertrauen können". Nicht auf "das Recht, friedlich zu demonstrieren". Oder "deutlich die eigene Meinung zu sagen". Denn die wird aus uns herausgeknüppelt.

 Worauf wir am wenigsten vertrauen dürfen, ist die "die Sicherheit der CASTOR-Behälter". Denn die sind nicht dicht. Nicht heute. Nicht in 40 Jahren. Und auch nicht in 40.000 Jahren.

   

V.i.S.d.P.G.: D. Metk, Tarmitz

Bearbeitet am:31.05.1998 /ad-dm


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