TAG X

STOPPT DIE ATOMMÜLLFLUT

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Artikel 2 (Abs. 2) des Grundgesetzes lautet: "Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit"

Dieses Grundrecht wird durch die Nutzung der Atomenergie und die damit verbundene immer weitere Produktion von Atommüll mit Füßen getreten. Deshalb haben wir uns vorgenommen, dem Art. 2 (2) GG eine konkrete Gestalt zu geben.

Dies ist ein Sandsack wie er auch bei Sturmfluten verwendet wird. In Situationen höchster Gefahr stehen die betroffenen Menschen zusammen und kämpfen gemeinsam gegen die Bedrohung von außen.

Mehr als 20.000 Sandsäcke sind bei uns in Arbeit. Am Tag eines neuen Atomtransportes noch Gorleben, dem nächsten Tag X, werden Tausende von Menschen diese Säcke mit Sand füllen und an der Transportstrecke zu einem symbolischen Schutzwall aufschichten.

Wir wissen: Auch in Zukunft werden wir keinen Castortransport physisch verhindern können. Eines aber wird deutlich werden: Eine Regierung, die den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke aus rein wirtschaftlichen Gründen zuläßt und damit in Kauf nimmt, daß der Atommüllberg wächst und wächst, obwohl sie ganz genau weiß, daß es nie eine sichere Form der Entsorgung geben wird ... so eine Regierung kann ihre "Politik" nur durchsetzen, indem sie erneut eine Armee von Polizisten schickt und das Grundrecht der Menschen auf körperliche Unversehrtheit achtlos beiseite schiebt.

Dies ist der Beginn einer neuen Kampagne, mit der wir auf den nächsten möglichen Castortransport hin mobilisieren. Wir sind uns sicher: Gerade noch den Erfahrungen mit den sogenannten "Konsensgesprächen" werden bundesweit wieder zehntausende Menschen auf die Straße gehen. Und der Sand in diesen Säcken wird die Maschinerie des Atomstaates gewaltig zum Knirschen bringen. Sind Sie dabei?

Information:
Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow Dannenberg e.V.

Bearbeitet am: 01.07.1999/ad


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