Leserbrief der

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vom 26.06.1998

"Welche Gefahr entsteht?"

Betrifft: Skandal um Castor-Behälter

Geheimgehalten, seit den 80er Jahren, daß Castor-Behälter "Radioaktivität ausschwitzen"! Dieses ist an die Öffentlichkeit gekommen, während man versuchte, die Verseuchung der Bundesbahnwaggons durch Castor-Transporte zu erklären (französische Behörden deckten auf). Damit bei der meßtechnisehen Überprüfung der Strahlenbelastung die Grenzwerte nicht überschritten werden, müssen Castor-Behälter kurz vor der Messung gesäubert werden.
Welche Gefahr entsteht durch die Castor-Behälter, die in der Blechhalle Gorleben dauerhaft abgestellt sind? Vor etwa einem Jahr stellte die wendländische Strahlenmeßgruppe bei erhöhter Sonneneinstrahlung in Gorleben erhöhte Strahlenbelastung fest! Dieses kann doch im Zusammenhang mit dem "radioaktiven Ausschwitzen" der Castor-Behälter stehen?

Um eventuelle weitere Verseuchungen des Wendlandes zu verhindern, muß endlich die dubiose Selbstkontrolle der BLG aufgelöst werden. Da werden Millionen für das Durchprügeln der Castor-Behälter nach Gorleben gezahlt - was aber mit den Castor-Behältern wirklich los ist, wird Verheimlicht! Die Geheimniskrämerei um die Meßergebnisse der radioaktiven Belastungen in Gorleben sollte ein Ende finden. Wer nichts zu verbergen hat, braucht auch nichts verheimlichen.

Hans Wittkowski, Harpe

Bearbeitet am:26.06.1998 /ad


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