Leserbrief der

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vom 26.06.1998

Gewissenlose Wissenschaftler

Betrifft: SSK und Atomtransporte (EJZ vom 5. Juni)

Nun kommen sie wieder heraus, wie Ratten aus ihren Löchern. Mehr als vier Wochen nach dem verschwiegenen Kontaminations-Skandal der Atommafia. Wozu? Natürlich um die menschenverachtenden "Strahlenschützer" zu schützen. Immer wieder ist es die von dieser Bundesregierung berufene sogenannte Strahlenschutzkommission.

Was behauptet sie? Auch von einer Überschreitung der festgesetzten Kontaminationsgrenzwerte bei Transportbehältern und Waggons um das bis 10 000fache sei keine Gesundheitsgefährdung für Begleitpersonal und Bevölkerung ausgegangen. Nach Meinung dieser weltweit wohl gewissenlosesten "Wissenschaftler", die von der Regierung handverlesen ausgesucht wurden, wohl nach der Devise "smarter Typ und ohne Skrupel", dürfen die jetzt schon viel zu hoch angesetzten Gefährdungsgrenzwerte, die der Atommafia gerade noch einen Weiterbetrieb erlauben sollen, ruhig beliebig , überschritten werden. Wobei doch bisher auch schon Tote und Erbschädigungen völlig unbeteiligter Menschen einkalkuliert waren.
Fast als wenn die Grenzwerte nur zum Spaß bestanden hätten um die Atommafia zu,
ärgern. Vielleicht erwarten SSK-Leute ja durch Überschreitungen Erkenntnisse aus
solchen Experimenten. Auch der KZ-Arzt Mengele, der gewissenlos-ehr-geizige
Menschenversuche durchführte, war ein "netter Mann". Niemand sah ihm etwas "Diabolisches" an.

Dabei sind sie bereits aufgefallen; diese "Ess-"Ess"-K-Leute. So Prof. Chr. Reiners, Würzburg, und Prof. H. Jung, Hamburg, die Strahlenfreisetzungen in Krümmel ohne nähere Untersuchung und Klärung als Ursache für die leukämietoten Kinder einfach abstreiten. So Prof. G. Dietze vom BfS, der in Diskussionsveranstaltungen zur Gefährlichkeit der Neutronenstrahlung nicht einmal wußte, welcher Castor-Typ 1995 in Gorleben eingelagert wurde. So Prof. Kellerer, München, der sich nicht zu schade ist, in Teamarbeit erzielte Forschungsergebnisse über die Höhe von Strahlenschäden einfach in einer Art "Waschmittel"-Werbung ümzudeuten. Dr. G. Paretzke von der GSF München täuscht wohl am unverschämtesten.

Trennen wir uns bald von diesen Leuten. Auch KZ-Mengele hat man viel zu lange gewähren lassen.

Heinrich Messerschmidt, Lüchow

Bearbeitet am: 26.06.1998/ad


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