Leserbrief der

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vom 08.12.2011

Kraft der Menschen hat sich gezeigt

Betrifft: Castor-Transport

Wieder wird die Ankunft des Kindes, des Jesuskindes, gefeiert. Im Alter eines Erwachsenen wird es die Worte sprechen: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.» Und an dem Adventssonntag des Jahres 2011 nach der Geburt Christi in Bethlehem zeigte sich wieder die Kraft der Menschen, die den Weg suchen und die sich für die Wahrheit und das Leben einsetzen.

Auf den Schienen des Wendlandes, auf dem Weg eines Zuges, der das Gegenteil von Wahrheit transportiert, der das Leben der Menschen auf Jahrtausende gefährdet, zeigte sich die Möglichkeit einer neuen Gesellschaft. Hier wurde ein echtes Advent gefeiert. Hier auf den Schienen, auf denen sich Menschen anketteten, auf den Menschen aus Liebe zur Wahrheit ihre Gesundheit und Leben riskierten, um die Verantwortung für eine Zukunft zu zeigen, wurde die Ankunft einer neuen Zeit deutlich.

Während Regierungen eines angeblichen christlichen Staates sich mit einer auf Lügen aufgebauten Atomwirtschaft verbunden hatten, muss nun deren Atommüll, mit Verträgen rechtlich gesichert, irgendwo beseitigt werden. Der Markt kennt keine Moral! Mit dieser Aus-sage eines Großspekulanten Soros wird deutlich, warum die Macht dieses Staates mit einer Armada bewaffneter Polizisten gegen Menschen mit einem Gewissen, mit einer Moral einen Zug mit Atommüll verteidigen muss.

Und der Wind wurde am Sonntag zum Orkan. Welch ein Zeichen der Natur. So war aber für alle Beteiligte zu erleben, dass nicht die Ankunft eines Atommüllzuges gefeiert wurde. Die Adventsfeier auf den Schienen im Wendland war die Ankunft des Gewissens, eines Wissens um die Wahrheit und das Leben. Diese vielen Menschen auf den Schienen, in so großer Zahl, in so großen Unterschieden, aus allen Bundesländern, im wunderbaren Miteinander, zeigten eine Hoffnung auf ein echtes Advent: »Die Ankunft des Gewissens als Grundlage für Zukunftsverantwortung.»

So wird aus Geistesgegenwart, aus dem realen, heutigen Leben ein Weihnachten möglich.

 

Eugen Burnus,
Hitzacker

Bearbeitet am: 08.12.2011/ad


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