Leserbrief der

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vom 13.12.2011

»Übel populistisch»

Betrifft: MdB Pols zu Castor-Demonstrationen (EJZ vom 3. Dezember)

Es sind die Politiker wie der MdB Pols (CDU) selbst, die das System Atomstaat aufrechterhalten, das die beklagte Gewalt erzeugt. Da ist es billig, von uns Distanzierung von »autonomen Chaoten» zu fordern.

Übel populistisch sein Hinweis, das Geld für Polizeieinsätze könne besser für Kindergärten in der Region ausgegeben werden. Oder für weitere Anzeigenkampagnen des Parteifreundes Röttgen, möchte man antworten.

EJZ-Redakteur Jens Feuerriegel bringt es auf den Punkt: »Die Politik ist gut beraten, den Gorleben-Widerstand ernst zu nehmen», lese ich in der Rubrik »So gesehen» der gleichen Ausgabe der EJZ. Nein, Herr Pols mag die Bürger und Bürgerinnen des Wendlandes, die sich vom System Atomstaat und der Farce einer offenen Endlagersuche verarscht vorkommen, immer noch nicht recht ernst nehmen. Anders vermag ich seine Pressemitteilung der Sorte »Ich war dabei» nicht zu deuten.

Jörg Hoffheinz,
Dannenberg

Bearbeitet am: 13.12.2011/ad


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