Aufschrei! - (Ohn)macht einer Bürgerinitiative

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Klumpp, Ingrid:
Aufschrei - (Ohn)macht einer Bürgerinitiative
ISBN 3 - 00 - 008702-8

Anmerkung des Autors: Die in diesem Buch beschriebenen Orte und Persönlichkeiten stimmen nicht unbedingt mit denen des wirklichen Lebens überein. Soweit es bei Personen Ähnlichkeiten und mögliche Übereinstimmungen gibt, kann es sich um fiktionale Zufälle handeln.

Umschlaggestaltung: Frank Arno Brecht
Druck: sdz Sächsisches Digitaldruck Zentrum GmbH Dresden
2. Auflage 2002

Inhalt

Vorwort
Fünfzig? Find ich gut
Aller Anfang ist schwer
Der Maulwurf
Sag einfach »Nein«
Das muß ich mir nicht anhören
Rebellion in Blau
Über den Tisch gezogen?
Von wegen ausgewogen
Jetzt reicht's aber!
Immer wieder montags
Annäherungen
Geschäftsreise mit Hindernissen
105 Stunden vergebliche Liebesmüh Bittgänge
Saubermann & Co
Fotogen...
Was koche ich morgen?
Der ökologische Jesus
Schrecken in der Nacht
Welcher Speck?
Energieverschwendung
Die richtige Stelle
Schwarzer Peter
Darf es etwas mehr sein?
Stammtischparolen
Nächstenliebe
Pressefreiheit
Erholung?
Macht euch keine Gedanken
Panikmache
Nothaushalt
Nachher ist man immer klüger
Standpauke
Ich
Zu spät
Neue Töne
Pferdefuß
Jubel, Trubel, Heiterkeit
Es ist fast nichts mehr wie früher
Wie sicher ist sicher?
Sicher ist sicher!
Zum vorläufigen Schluß


Auf Landes- und Bundesebene passiert zur Zeit nicht viel zugunsten der erneuerbaren Energien. Obwohl in Berlin, Stuttgart und in den meisten Landeshauptstädten die Sonne untergeht, geht wenigstens auf kommunaler Ebene und durch private Initiative bereits vielen ein Licht auf.

Franz Alt


12,50 Euro

Bestellung bei:

Ingrid Klumpp, Lindenstraße 15, 76661 Philippsburg
E-Mail-Adresse: ingrid.klumpp@web.de

Bankverbindung:
Bruhrainer Volksbank
Konto Nr.. 500-89860,
BLZ: 66391600
Stichwort ,Aufschrei«

Man stelle sich vor, daß in Philippsberg, einemOrt mit Kernkraftwerk, geplant wird, ein Zwischenlager zu errichten. Man stelle sich weiter vor, daß sich eine Bürgerinitiative gegen dieses Bauvorhaben bildet. Im Grunde ist das Stoff genug für einen Roman. Man könnte sich allerlei für den Inhalt ausdenken, von Einschüchterungen über Bestechungsversuche bis hin zu Drohungen gegen Leib und Leben. Sicher könnte so ein spannungsgeladener Roman entstehen. Wenn dann aber die Autorin bis wenige Tage vor der Veröffentlichung ihres Buches die Vorsitzende einer Bürgerinitiative in Philippsburg war, dem ein Zwischenlager für atomaren Müll droht, dann kommt der Leser sicher ins Grübeln. Mit dem anfangs gezeichneten Szenario beschäftigt sich das Buch, das Ingrid Klumpp sicherlich aus rechtlichen Gründen in einer fiktiven Kommune spielen läßt.

In spannender Form schildert die Ich-Erzählerin von ihrem ersten Aufschrei gegen das geplante Zwischenlager, noch in Form einer Büttenrede gehalten, die zu einem Eklat führt. Der Romanbürgermeister Mayer versucht Einfluß zu nehmen und die Wiederaufführung dieser "Bütt" bei anderen Festivitäten zu verhindern. Allerdings ist das nur der Anfang der Repressalien gegen die Romanfigur.
(Ralf Strauch, "Die Neue")

Bearbeitet am: 16.05.2004/ad


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