Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V.

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vom 29.10.2008

Start für alternative Endlagersuche beginnt

Berlin- Wilmersdorf und  Hamburg-Altona in Konkurrenz zu Gorleben

Den Anstoß hat der Bundesumweltminister Sigmar Gabriel gegeben und der Anlass ist das Endlagersymposium in Berlin: Sigmar Gabriel plädiert für eine alternative Endlagersuche und legte dafür Sicherheitskriterien vor. Doch das Bundeskanzleramt würgte den engagierten SPD-Politiker ab, in dieser Legislaturperiode, so ließ die Bundeskanzlerin erklären, würde die Endlagerfrage nicht mehr entschieden. So bliebe es bei der Einbahnstraße Gorleben, obwohl es dort erhebliche Akzeptanzprobleme und am 8. November erneut eine große Demonstration geben wird.

Direkt vor dem Veranstaltungsort der internationalen Konferenz, auf der für drei Tage Experten, Politiker und die interessierte Öffentlichkeit über die Suche nach einem atomaren Endlager streiten, dem Logenhaus in der Emserstraße, forciert nun die GeFAP (Gesellschaft zur Förderung von Akzeptanzproblemen) die von vielen Seiten geforderte vergleichende alternative Endlagersuche. Der Zwillingssalzstock Sperenberg-Wilmersdorf wird am Donnerstag, den 30. Oktober, auf seine Tauglichkeit für ein atomares Endlager untersucht. ?Das 10jährige Moratorium (Baustopp in Gorleben) wurde bisher nicht genutzt, um in der Sache voranzukommen, zu groß ist die parteienübergreifende Angst vor einem Akzeptanzverlust und Remmidemmi,? sagte ein Firmensprecher. Markanter Blickpunkt wird der ca. 7 Meter hohe Bohrturm sein.

"Die Genehmigung zum Aufbauen des Förderturmes war mit so vielen Sicherheits-, Versicherungs- und Nachweisen der Zuverlässigkeit des Betreibers GeFAP versehen, wie man es sich für die Suche nach einem Endlager nur wünschen konnte,? freut sich die Justitiarin Karen Ullmann nach erfolgreichen zähen Verhandlungen mit Berliner Behördenvertretern.

Die GeFAP verbucht nach eigenen Aussagen großen Zuspruch. ?Gorleben ist verbrannt, geologisch und politisch, also drängen sich Alternativen auf?, lautet die Firmenphilosophie. Bereits die Probebohrungen in Hamburg-Altona im August diesen Jahres belegten, dass der direkten Einlagerung von Atommüll schon in der Erkundungsphase nichts im Wege steht. Die GeFAP erwartet am Donnerstag auch den ersten Castortransport nach Berlin. Die Anlieferung werde über den Schienenweg bis zur U-Bahn Fehrbelliner Platz oder auf einem Tieflader erfolgen. Ursprünglich war der Transport aus der französischen Wiederaufarbeitungslage Cap de la Hague rund eine Woche später ins Zwischenlager Gorleben geplant. ?Wir lagern sofort ein?, verspricht hingegen die GeFAP. Zur Förderung der Akzeptanz sei jedoch der sofortige Ausstieg aus der Atomkraft ein unschätzbarer Vorteil, räumte der Firmensprecher auf Nachfrage ein.

Firmensprecher
Wolfgang Ehmke 0170 510 65 06
Justitiarin Karen Ullmann 0179 2027439
GeFAP Geschäftsführerin Kerstin Rudek 0160 15 92 473

Pressegespräche Donnerstag 30.10.08 18 Uhr vor Ort

Bearbeitet am: 29.10.2008/ad


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