Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V.

Rosenstr. 20
29439    LÜCHOW
Tel. +49 (58 41) 46 84
Fax +49 (5841)  31 97

Bürozeiten:
Mo., Mi., Fr. & Sbd.:
von 9-12 Uhr
Di. &  Do.:   15-18 Uhr

E-mail für  die Presse:

Mails an diese Adresse bitte
nur für Presseleute, andere können
wegen Zeitmangel nicht beantwortet werden.


Adresse bitte von Hand eingeben
oder unser Kontaktformular verwenden


E-mail:
Adresse bitte von Hand eingeben
oder unser Kontaktformular verwenden
Spendenkonto

"Spende zugunsten der BI Umweltschutz  Lüchow-Dannenberg e.V." sind Steuerabzugsfähige Spenden.

vom 31.08.2010

Laufzeitverlängerung = Atommüll ohne Ende

BI Umweltschutz: "Stoppt die nuklearen Hasardeure"

Die geplante Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken in Deutschland erhitzt die Gemüter. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) warnt: "Die gelb-schwarze Kakaphonie, das Feilschen um 10, 15 oder 20 Jahre Extraprofite für die vier marktbeherrschenden Konzerne RWE, E.on, EnBW und Vattenfall, täuscht über ein großes, ungelöstes Problem hinweg: die Atommüllentsorgung."

Bisher sind in Deutschland rund 12.000 Tonnen hochradioaktiver Abfall angefallen, die oberirdisch in Zwischenlagern aufbewahrt werden. "Das ist keine Lösung, und die bisherigen Erfahrungen mit der unterirdischen Atommülllagerung in der Asse II und in Morsleben sind desaströs", erinnert die BI. Jährlich kommen laut Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) 370 Tonnen hinzu. Nach Darstellung des BfS summieren sich die hochgiftigen, wärmeentwickelnden Abfälle im Rahmen des gesetzlich vereinbarten Ausstiegs aus der Atomenergie auf 17.400 Tonnen, bei einer Verlängerung der Laufzeiten um 10 Jahren kämen 3.700 Tonnen hinzu, bei einer Verlängerung um 20 Jahre gar 7.400 Tonnen.

BI-Sprecher Wolfgang Ehmke:"Die sich auswachsende Profiteritis der Konzerne hat Unions- und FDP-Politiker erfasst, die desaströsen Folgen der Atompolitik, zu unüberschaubaren Mengen an Atommüll zurückzukehren, deren Lagerung sich in Gorleben aus geologischer Sicht ohnehin verbietet, muss in den Fokus der Auseinandersetzung gerückt werden. Wir werden im Wendland im Herbst mit Händen und Füßen über die nuklearen Hasardeure abstimmen, wenn der nächste Castor-Transport mit dem Giftmüll nach Gorleben rollt."

Bearbeitet am: 31.08.2010/ad


zurück zur Homepage

zurück zur Homepage der BI