Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V.

Rosenstr. 20
29439    LÜCHOW
Tel. +49 (58 41) 46 84
Fax +49 (5841)  31 97

Bürozeiten:
Montag bis Freitag.
von 9-16 Uhr
Dienstag und Donnerstag  bis 18 Uhr

E-mail für  die Presse:

Mails an diese Adresse bitte
nur für Presseleute, andere können
wegen Zeitmangel nicht beantwortet werden.


Adresse bitte von Hand eingeben
oder unser Kontaktformular verwenden


E-mail:
Adresse bitte von Hand eingeben
oder unser Kontaktformular verwenden
Spendenkonto

"Spende zugunsten der BI Umweltschutz  Lüchow-Dannenberg e.V." sind Steuerabzugsfähige Spenden.

vom 09.05.2017

Neue Zwischenlagergesellschaft mit altem Personal

Schneller als ursprünglich kommuniziert übernimmt der Bund die Zuständigkeit für die Zwischenlagerung nuklearer Abfälle. Am 1. August geht die Verantwortung auf den Staat sukzessive über. Den Anfang machen die Zwischenlager in Ahaus und Gorleben, die kraftwerknahen Lager wie auch die Lager für schwach- und mittelaktive Abfälle sollen ab 2019 folgen.

Bekanntlich haben sich die Atomkraftbetreiber für 24 Milliarden Euro aus der Verantwortung für Zwischen- und Endlagerung des Atommülls freigekauft. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) hatte diesen Deal heftig kritisiert, weil die Kosten ein Vielfaches betragen werden und auf diese Weise auf den Steuerzahler abgewälzt werden. Umso empörender, so BI-Sprecher Wolfgang Ehmke, sei es, dass offensichtlich sogar noch ein Kaufpreis zwischen dem Bundesumweltministerium und der GNS, einer Tochter der vier großen Atomkonzerne, ausgehandelt wurde: Zum Kaufpreis wollten sich Bund und GNS am nicht äußern und verwiesen auf noch nicht unterschriebene Verträge, heißt es in einem Bericht der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Die BI fordert:“ Die Summe gehört auf den Tisch, soviel Transparenz muss sein!“

Alle Arbeitsplätze blieben erhalten, so heißt es, wenn dann die neue Bundeszwischenlagergesellschaft (BZG) mit Sitz in Essen die Geschäfte übernimmt. Ehmke: “Bei der Zwischenlagerung ändert sich also nichts, die Probleme bleiben, neue Pläne wie die Lager ertüchtigt werden können, wurden nicht präsentiert: neu ist nur das Klingelschild.“

 

Bearbeitet am: 09.05.2017/ad


zurück zur Homepage

zurück zur Homepage der BI