Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V.

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vom 26.09.2017

Gedenken an Mayak

BI-Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. ist dabei

Am 30. September wird in der Zeit von 12 - 14 Uhr auf dem Opernplatz Hannover mit einer Gedenkkundgebung an den geheim gehaltenen Atomunfall von Majak in Russland am 29.09.1957 erinnert. Die Veranstalter wollen genaue, interessante Hintergrundinformationen zu dem Unfall (INES 6-7), den geheimen geschlossenen Städten in Russland geben.

Vladimir Slivyak von Ecodefense kommt extra aus Moskau. Er wird direkt von der heutigen Situation in Majak und Russland allgemein berichten. Peter Dickel von der AG Schacht Konrad wird einen Redebeitrag zur Situation in Deutschland halten. Weitere Redner/innen sind Kerstin Rudek für die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V., Peter Leidig (Rechtshilfefond Atomerbe Grohnde e.V.), Joachim Müller-Blank (Airbus 380 Aktion Grohnde 21.10.17 11:59, Regionalkonferenz AKW Grohnde abschalten) und Brunhild Müller-Reiß/Birgit (Uranmunition, Friedensbüro Hannover e.V.).

Empörung hat in diesem Zusammenhang die Zustimmung der internationalen Atomenergiebehörde IAEO ausgelöst, die auf ihrer diesjährigen Jahrestagung in Wien vor kurzem die Pläne des russischen Atomkonzerns Rosatom begrüßte, die Welt mit "neuen, schnellen Neutronenreaktoren" zuzupflastern. Alexej Lichatschew, Generaldirektor der staatlichen Föderalen Agentur für Atomenergie Russlands (Rosatom), erklärte, durch die Kombination herkömmlicher Reaktoren mit neuen schnellen Neutronenreaktoren könne man "sicher" und "umweltfreundlich" große Mengen an Energie zur Verfügung stellen.

Kerstin Rudek: „Das sind Hirngespinste. Atomkraft ist nicht fossilfrei, das Uran bleibt in der Erde. Zu dreckig, zu gefährlich, zu teuer, zu langsam, zu undemokratisch: das Atomzeitalter ist vorbei. Deshalb müssen wir auch auf der Weltklimakonferenz dazu beitragen, dass Atomkraft nicht als „green energy“ eingestuft wird.“

Vladimir Slivyak von der mit der Bürgerinitiative befreundeten russischen Umweltorganisation ecodefense bekräftigt:" “In Germany, they’ve already taken a decision to close 23 nuclear reactor plants in the next five to six years. They’ve made a commitment to source all their power through sustainable energy and other countries should follow in this path. We are going to the world climate summit together in Bonn to spread the word in terms of what’s happening on the international front and countries can make informed decisions based on this."

 

Bearbeitet am: 26.09.2017/ad


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