Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V.

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vom 09.10.2017

Ican bekommt den Preis

BI gratuliert

Den Friedensnobelpreis bekommt dieses Jahr die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (Ican). „Endlich wieder einmal die Richtigen“, lobt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) diesen Beschluss, denn immer wieder wurde Supra-Organisationen wie der UN oder der EU oder Spitzenpolitikern der Preis zugesprochen, darunter Jimmy Carter und Barack Obama.

Ican hat wesentlich dazu beigetragen, dass in der UN Vollversammlung ein Atomwaffen-Verbotsvertrag verhandelt und zur Abstimmung gestellt wurde. Die Forderungen hat sich die BI zu eigen gemacht und seit geraumer Zeit wirbt sie auch auf ihrer Homepage um Unterstützung.

Der Vertrag erklärt Atomwaffen unter internationalem Völkerrecht für illegal und verbietet allen Vertragsparteien, Atomwaffen zu entwickeln oder besitzen. Der Vertrag wird einen bedeutenden Beitrag zur Realisierung einer Welt ohne Atomwaffen leisten Im Ersten Ausschuss der Vereinten Nationen haben schließlich 123 Staaten für eine Resolution (A/RES/71/258) gestimmt, wodurch das Mandat für die Verhandlungskonferenz erteilt wurde. Zusätzlich haben einige der Nationen, die damals dagegen gestimmt oder sich enthalten haben, später ihre Absicht bekundet, an den Verhandlungen teilzunehmen, allerdings hat die Bundesrepublik – anders als Italien, Schweden oder Österreich – dagegen gestimmt. Hier ist das Abstimmungsergebnis.

Bereits im Sommer hatte die BI in der Gorleben Rundschau sich dem Thema Atomwaffen-Verbotsantrag ausdrücklich gewidmet. Xanthe Hall von der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW, die im Jahr 1985 den Friedensnobelpreis erhielt, ging mit der Bundesregierung hart ins Gericht. Verwiesen wurde auch auf die Protestaktionen in Büchel, dort wo in der Eifel 20 US-amerikanischen Atombomben gelagert werden“, sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Ehmke: „Der Friedensnobelpreis für Ican muss die Debatte um den Verbotsvertrag neu befeuern, man darf gespannt sein, wie eine neue Bundesregierung sich dazu verhält.“

 

Bearbeitet am: 09.10.2017/ad


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