Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V.

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vom 06.08.2018

Heiße Castorhalle

Es ist anhaltend heiß und auch die Nächte bringen kaum Abkühlung. Ein Grund für die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) mit Blick auf die Aufbewahrungsgenehmigung des Castorlagers Fragen an das niedersächsische Umweltministerium zu richten. Denn die Bestimmungen schreiben vor, dass die bundeseigene Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) ab einer Erhitzung von Bauteilen auf 55 Grad Celcius bei einer Lufteintrittstemperatur von 27 Grad Celcius dieses der Atomaufsichtsbehörde mitteilen muss.

Hintergrund ist eine technische Besonderheit des Lagers, es soll "inhärent sicher" sein. Mit anderen Worten, die eintretende Luft kühlt die heißen Castoren und tritt in Lüftungsschlitzen an der Decke wieder aus. Eine aktive Kühlung ist ebenso wenig vorgesehen wie eine Filterung der Luft, die ausströmt - Fakten, die von der BI immer wieder kritisiert wurden. "Wenn aber die eintretende Luft heiß ist und nicht mehr kühlt, was dann?" fragt BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Werden 60 Grad Celcius an Bauteilen des Lagers erreicht, so hätte vor dem gegenwärtigen Castorstopp laut Auflagen der Einlagerungsbetrieb sogar unterbrochen werden müssen…

„Welche Temperaturen wurden im Lager und an Bauteilen in diesem Sommer erreicht und musste die Halle gekühlt werden? Ist dafür ein Notplan vorhanden?" fragt die Bürgerinitiative. Im Interesse der Sicherheit fordert die BI eine rasche Unterrichtung der Öffentlichkeit.

 

Bearbeitet am: 06.08.2018/ad


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