Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V.

Rosenstr. 20
29439    LÜCHOW
Tel. +49 (58 41) 46 84
Fax +49 (5841)  31 97

Bürozeiten:
Montag bis Freitag.
von 9-16 Uhr
Dienstag und Donnerstag  bis 18 Uhr

E-mail für  die Presse:

Mails an diese Adresse bitte
nur für Presseleute, andere können
wegen Zeitmangel nicht beantwortet werden.


Adresse bitte von Hand eingeben
oder unser Kontaktformular verwenden


E-mail:
Adresse bitte von Hand eingeben
oder unser Kontaktformular verwenden
Spendenkonto

"Spende zugunsten der BI Umweltschutz  Lüchow-Dannenberg e.V." sind Steuerabzugsfähige Spenden.

vom 13.12.2018

COP24: „Keine Unterstützung für Pro - Atom- Statements!“

3.541 Unterschriften an Bundesumweltministerin Schulze übergeben

Aktivist*innen der Initiative „Don’t nuke the climate“ haben gestern (Mittwoch, 12.12.) im polnischen Katowice auf der Weltklimakonferenz COP 24 mehrere tausend Unterschriften an die deutsche Bundesumweltministerin Svenja Schulze überreicht.

Schulze versprach, keine atomfreundlichen Statements auf der Konferenz zu unterstützen. Wie auf den Vorläuferkonferenzen in Paris und Bonn unterstützt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) auch in diesem Jahr die Kampagne „Don´t nuke the climate!“ Denn Atom-Lobbyisten versuchten auf der UN-Klimakonferenz, Atomenergie als die „Hoffnungen zum Abwenden der Klimakatastrophe“ zu verkaufen. „Den Bestrebungen der Atomwirtschaft, sich als CO 2- freie Alternative zur dreckigen Kohle anzubiedern, soll mit Hilfe dieser internationalen Kampagne Einhalt geboten werden“, erklärt BI-Sprecher Wolfgang Ehmke.

Dagegen sammelten die Atomkraftgegner*innen, darunter Günter Hermeyer und Kerstin Rudek von der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI), mithilfe einer Online-Petition in nur drei Tagen während der Konferenz 3.541 Unterschriften. Gerade das Gastgeberland Polen schiele auf die Atomkraft als Alternative zur Kohle. 2009 schlug die polnische Regierung den Ort Gryfino an der Oder für den Bau eines Atomkraftwerks vor.

Proteste auf polnischer und deutscher Seite sorgten dafür, dass dieser Standort kippte. Jetzt bringt die Regierung Zarnowiec ins Spiel, etwa 50 Kilometer nordwestlich von Danzig. Dort war bereits der Bau von vier russischen Reaktoren in den 80er Jahren begonnen worden. Nach der Katastrophe von Tschernobyl wurde der Bau nach heftigen Protesten gestoppt. Ministerin Schulze unterzeichnete die Erklärung.

Es werde kein Geld aus Deutschland für solche Atompläne geben, so Schulze. Sie unterstrich, sie werde auch keine Statements pro Atom auf der Weltklimakonferenz abgeben. „Die Atomindustrie ist verdeckt, hin und wieder auch ganz offen sehr präsent auf dem diesjährigen Weltklimagipfel in Katowice“, so Rudek. „Wir begrüßen das klare Statement von Bundesumweltministerin Svenja Schulze sehr.

Die Staaten müssten nun Lösungen aufzeichnen, wie wir 100% Erneuerbare Energien in kürzester Zeit erreichen. Das gilt auch für Deutschland. Es fehlt bisher einzig am politischen Willen der Bundesregierung, die Technologie, das Know-how und die finanziellen Mittel dafür sind vorhanden!“

Bearbeitet am: 13.12.2018/ad


zurück zur Homepage

zurück zur Homepage der BI