Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V.

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vom 17.04.2019

Prominente Unterstützung

Der Aufruf zur Unterstützung der russischen Umweltorganisation Ecodefense gegen Repressionen des russischen Justizministeriums erhält prominente Unterstützung. Der Generalsekretär von Amnesty International, Kumi Naidoo, hat die Petition unterschrieben und schließt sich dem Protest gegen die Kriminalisierung von russischen Nichtregierungsorganisationen durch das "Foreign agent"- Gesetz an. Der Aufruf war von der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) gestartet worden, weil sie die fachlich fundierte Arbeit von Ecodefense durch die russische Justiz willkürlich bedroht sieht.

Der Aufruf kann weiterhin hier unterzeichnet und geteilt werden: https://www.bi-luechow-dannenberg.de/mitmachen/aufruf-zu-solidaritaet-mit-der-russischen-umweltorganisation-ecodefense/

Kumi Naidoo war vor seiner leitenden Tätigkeit bei Amnesty von 2009 bis 2015 Direktor von Greenpeace International. An der Großdemonstration 2010 in Dannenberg hat er als Redner teilgenommen, im Wendland erinnert man sich gern an seinen Eingangssatz zu den Protesten gegen die Castortransporte: "Ich bin ein Wendländer". Bis heute ist Naidoo der Bürgerinitiative verbunden, er sympathisiert auch mit der Kampagne Don't nuke the climate, mit der die BI in einem internationalen Netzwerk seit 2015 zum Weltklimagipfel informiert, um der Propaganda der Nuklearlobby entgegen zu treten, die sich gern als „grüne Energie“ verkaufen möchte. Eine weitere prominente Unterschrift kann die Petition verzeichnen: Steffen Kühne, stellvertretender Direktor der Akademie für politische Bildung und Referent für sozialökologischen Umbau der Rosa-Luxemburg-Stiftung, hat ebenfalls seine Unterstützung dokumentiert.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hatte zum Anti-Atom-Sommercamp 2017 in Gedelitz die Teilnahme von Ecodefense am Meinungs- und Erfahrungsaustausch im Wendland unterstützt. BI-Sprecher Wolfgang Ehmke: „Umweltschutz und Menschenrechte sind Themenbereiche, die eng miteinander verwoben sind und wir begrüßen die Unterstützung von Seiten der Zivilgesellschaft für ein ungehindertes demokratisches Engagement für Klima- und Umweltschutz.“

 

Bearbeitet am: /ad


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