Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V.

Rosenstr. 20
29439    LÜCHOW
Tel. +49 (58 41) 46 84
Fax +49 (5841)  31 97

Bürozeiten:
Montag bis Freitag.
von 9-16 Uhr
Dienstag und Donnerstag  bis 18 Uhr

E-mail für  die Presse:

Mails an diese Adresse bitte
nur für Presseleute, andere können
wegen Zeitmangel nicht beantwortet werden.


Adresse bitte von Hand eingeben
oder unser Kontaktformular verwenden


E-mail:
Adresse bitte von Hand eingeben
oder unser Kontaktformular verwenden
Spendenkonto

"Spende zugunsten der BI Umweltschutz  Lüchow-Dannenberg e.V." sind Steuerabzugsfähige Spenden.

vom 10.12.2019

BGE lädt zu „Tagen der Standortauswahl“ ein.

Was wird aus Gorleben?

Ein wichtiger Schritt bei der Endlagersuche für hochradioaktive Abfälle wirft seine Schatten voraus, informiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI).

Der Vorhabensträger bei der Endlagersuche, die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), wird bereits im dritten Quartal 2020 einen „Zwischenbericht“ vorlegen. Nach der Auswertung der geologischen Daten, die die Landesämter der BGE übermittelt haben, werden erstmalig Regionen von der weiteren Endlagersuche ausgenommen.

Die BGE lädt deshalb Ende der Woche zu den „Tagen der Standortauswahl“ ins Haus der Wissenschaften nach Braunschweig ein. Das Programm verspricht einen „Dialog mit Wissenschaft und Öffentlichkeit“ und verspricht zudem, dass die Anregungen in das Suchverfahren einfließen werden. Vorgestellt wird der Umgang mit den Mindestanforderungen sowie den Ausschluss- und Abwägungskriterien bei der Endlagersuche.

„Die spannende Frage für den bisherigen Standort Gorleben wird sein, ob und in welcher Weise die bislang bekannten geologischen Daten schon im ersten Schritt ausgewertet werden. Das Standortauswahlgesetz zumindest sieht eindeutig vor, dass der Salzstock Gorleben – Rambow bereits in dieser Phase einem Vergleich zu unterziehen ist“, betont BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Deshalb werde man auf eine eindeutige Stellungnahme der BGE zum bisherigen Standort drängen.

Das große Manko allerdings könnte am Ende sein, dass ohne ein Geologiedatengesetz nicht geklärt ist, ob, wie und in welcher Form die dem Zwischenbericht zugrundeliegenden Daten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Ehmke: „Das halten wir für nicht hinnehmbar.“

 

Bearbeitet am: 10.12.2019/ad


zurück zur Homepage

zurück zur Homepage der BI