Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V.

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vom 19.01.2020

Atommülldialog – Minister gesucht

Der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies setzt auf einen „sozialen Dialog“ bei der Suche nach einem Endlager für hoch radioaktiven Müll. Das erklärte der SPD-Politiker nach seiner Informationsreise, die ihn zum französischen Endlagerstandort Bure führte. In Frankreich setzt man bekanntlich auf Ton als Endlagerformation.

Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) widerspricht dessen Einschätzung, dass dieser Dialog im Nachbarland ernsthaft geführt wurde. Stück für Stück wurde Bure zum Endlager umfunktioniert, nachdem zunächst nur von einem Labor die Rede war. Zwar floss viel Geld in den Ort, aber Zustimmung konnte man sich nicht erkaufen. Erst im Herbst fand in der Region ein dreitägiges Festival Les Bure'lesques statt.

Repression gegen die Gegner*innen sei an der Tagesordnung. „Bauern, die gegen das Endlager protestieren, sehen mehrmals täglich eine Polizeistreife vor ihrem Hof“, heißt es in einem Beitrag des deutsch-französischen Sender ARTE. https://www.arte.tv/de/videos/086138-060-A/re-atommuellendlager-ja-oder-nein/

„Das Angebot zum Dialog hingegen greifen wir auf, wir werden sehen, ob Olaf Lies jetzt darauf eingeht“, heißt es in der BI-Erklärung. Zum einen sei absehbar, dass in Niedersachsen neben Gorleben weitere Salzvorkommen in die nähere Wahl bei der Endlagersuche kommen werden, aber auch große Tonvorkommen. „Zum anderen möchten wir wissen, wie die Landesregierung sich zur Chance verhält, dass der Salzstock-Gorleben im Herbst 2020 im ersten Schritt des vergleichenden Suchverfahrens herausfällt und das entsprechend wissenschaftlich unterfüttert“, unterstrich BI-Sprecher Wolfgang Ehmke.

 

Bearbeitet am: 19.01.2020/ad


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