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vom 18.06.1991

BLG: „Rechtmäßig"

Gorleben. Der Container mit Abfällen aus deutschen Kernkraftwerken, die in Mol konditioniert worden sind, entspricht den Einlagerungsbestimmungen der Brennelementlager Gorleben GmbH (BLG). Damit sei eine Deponierung im, hiesigen Zwischenlager rechtmäßig.

Die BLG wies gestern darauf hin, daß es für die Einlagerungsgenehmigung bei der BLG nicht auf die Herkunft der Abfälle, sondern auf die Einhaltung der vom Land genehmigten Einlagerungsspezifikation ankomme. Das sei in den Gesprächen zwischen dem Bundes- und dem Landesumweltministerium deutlich geworden.

Auch künftig werden nach Angaben des BLG-Sprechers Jürgen Auer nur solche Abfälle bei der BLG eingelagert, die einwandfrei abhängige Sachverständige der Aufsichtsbehörden überwacht werden. Das gelte auch für weitere Abfälle aus Mol, für die das Landesumweltministerium im Mai eine Zusage für die Einlagerung gegeben habe, sofern sie der Genehmigung für das Zwischenlager Gorleben entsprechen. Den Vorwurf des Grünen Landtagsabgeordneten Kempmann, die BLG sei unzuverlässig, wies Auer zurück. 

Die BLG habe sich sachlich und rechtlich einwandfrei verhalten. „Kempmann dagegen muß sich wieder einmal fragen lassen, ob seine unsachliche Polemik, mit der er versucht, die Bevölkerung zu verunsichern, nicht deutliche Zweifel an seiner eigenen fachlichen Kompetenz aufwirft", meinte Auer.

Bearbeitet am: 21.06.2016/ad


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