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vom 18.01.1992

Polizeiverhalten in der Kritik

gel Trebel. Der Gorleben-Widerstand habe unter Albrecht „viel erlebt", aber nicht die „neue Qualität", mit der die Polizei bei der Einlagerung des Mol-Containers im vorigen Jahr vorgegangen sei. Nicht nur Marianne Fritzen von der hiesigen Bürgerinitiative Umweltschutz beschwerte sich beim Glogowski-Besuch am Donnerstagabend über die „besonders harte" Gangart der Polizei unter rot-grüner Landesregierung.

Neue Polizeigriffe wurden kritisiert, ebenso Tritte in den Unterleib einer Frau, die bereits am Boden gelegen habe, und vieles mehr. Glogowski hätte, meinte die BI, bei dem Einsatz vor Ort sein müssen, alleine schon, um sich mit Umweltministerin Griefahn zu solidarisieren, die zum Widerstand aufgerufen habe. Auf den BI-Vorschlag, daß Glogowski am „Tag X" in Gorleben sein solle, antwortete Glogowski: Er sei ein schlechter Einsatzleiter. Auf die Frage, wie sich denn die Polizei bei weiteren Einsätzen verhalte, nachdem beim Mol-Konflikt „Leute blutig geschlagen" worden seien, gab es keine Antwort – Thema für ein weiteres Gespräch.

Bearbeitet am: 23.01.2017/ad


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