ejzmini.gif (1299 Byte)

vom 11.11.1994

Menschen stark gefährdet

Bezirksregierung verurteilt gewalttätige Aktionen

ür Lüchow. Die Blockade- und Sabotageakte, die vermutlich gewalttätige Gegner des bevorstehenden Castor-Transports nach Gorleben in der Nacht zum Donnerstag in den Kreisen Lüchow-Dannenberg, Uelzen und Lüneburg verübt haben, hätten nichts mit dem verfassungsrechtlich verbrieften Recht auf Demonstrationsfreiheit zu tun.

Das hat ein Sprecher der Bezirksregierung Lüneburg gestern hervorgehoben. Die Behörde verurteilte die Straftaten, durch die unbeteiligte Personen erheblich gefährdet worden seien. Nur aufgrund des Einschreitens der Polizei mit Unterstützung der örtlichen Feuerwehren seien größere Schäden vermieden worden.

Der Direktor der Polizei im Regierungsbezirk Lüneburg, Leitender Kriminaldirektor Jürgen Willner, betonte, daß die Straftaten durch Polizei und Staatsanwaltschaft „unnachgiebig verfolgt wer- den". Den Tätern drohen neben empfindlichen Strafen auch Schadenersatzansprüche in erheblicher Höhe.

 

Bearbeitet am: 11.11.2019/ad


Zurück zur Homepage