vom 21.04.1998

BI-Kritik am möglichen Endlager-Deal

Wieder "verraten und verkauft"

gel Gorleben. Der neue Landesumweltminister Wolfgang Jüttner (SPD) befinde sich" auf dem besten Wege, in die Fußstapfen seiner Vorgängerin Monika Griefahn zu treten". Dies kritisiert die hiesige Bürgerinitiative Umweltschutz (BI). Sie nimmt damit Anstoß an der Ankündigung Jüttners, daß auch in Sachen Endlagerprojekt Gorleben ein Ausgleich zwischen dem Land und den Atomkraftbetreibern angestrebt werde. Bekanntlich hatte Jüttners Vorgängerin Griefahn einen ähnlichen höchst umstrittenen Vergleich wegen der geplanten Pilotkonditionierungsanlage eingetütet. Damals wie jetzt geht es dem Land darum, ausstehende Gorleben-Prozesse durch eine außergerichtliche Einigung zu beenden. Die Vorgeschichte: Durch Klagen des Landes wurden auch die Bauarbeiten im Erkundungsbergwerk für längere Zeit unterbrochen; doch Niedersachsen verlor die Schadensersatzprozesse. Die BI fordert nun: "Was Herr Jüttner in diesem Handel anbieten möchte, gehört sofort auf den Tisch: damit noch abgewendet werden kann, daß Gorleben wieder einmal verraten und verkauft wird. "

Bearbeitet am:21.04.1998 /ad


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