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vom 03.08.1998

Schröder setzt auf schnellen Ausstieg     

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"Raser, Unheimlicher!"                     Karikatur:Haitzinger    

dpa Hamburg. SPD-Kanzlerkandidat Gerhard Schröder will nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" im Fall eines Wahlsieges wesentlich schneller aus der Atomenergie aussteigen als bisher bekannt.

Nach einem neuen Ausstiegskonzept sollen die sechs ältesten deutschen Kernkraftwerke - Obrigheim, Stade, Biblis A und B, Neckarwestheim 1 und Brunsbüttel - bereits bis zum Ende des Jahres 2002 abgeschaltet werden, berichtet das Magazin. Für die übrigen 13 laufenden Meiler wolle Schröder mit den Energiekonzernen Restlaufzeiten von maximal 40 Jahren aushandeln. Umweltministerin Angela Merkel und der Stromkonzern Preussen-Elektra nannten die Pläne "sicherheitstechnisch unlogisch".

Bearbeitet am:03.08.1998 /ad


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