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vom    12.12.1998

BLG in Sachen Castor-Behälter:
"Sicherheit nicht beeinträchtigt"

lr Gorleben. Der Versuch der BI, den hohen Stand der Sicherheit der Castor-Behälter in Abrede zu stellen, schlage auch in der jüngsten Version fehl. Davon ist die Brennelementlager Gorleben GmbH (BLG) überzeugt. Die für die sicherheitstechnisehe Begutachtung der CastorBehälter zuständige Bundesanstalt für Materialprüfung und -forschung (BAM) habe darauf hingewiesen, daß die Behälter über ein mehrstufiges Dichtungssystem verfügten. Die BAM betone, "daß die Restfeuchte an einem innenliegenden Dichtring des Primärdeckels festgestellt wurde und die Durchrostung der etwa 40 cm dicken Behälterwandung sowie des darüberliegenden äußeren Sekundärdeckels überhaupt nicht möglich ist", sagt BLGPressesprecher Jürgen Auer.

An den in Gorleben bereits eingelagerten Behältern seien keine nachträglichen Maßnahmen erforderlich, "weil möglicherweise das in dem mikroskopisch feinen Spalt zwischen den beiden Dichtungslagen eingeschlossene Wasser selbst bei unterstellter vollständiger korrosiver Umsetzung nicht zu einem Funktionsverlust der Reinaluminiumlage führen würde", so Auer. Selbst, bei einem unterstellten Funktionsverlust sei die Dichtheit der Primärdeckeldichtung gewährleistet. Das Leckageüberwachungssystem
würde laut Auer undichte Stellen sofort anzeigen, so daß Reparaturmaßnahmen sofort durchgeführt werden könnten.

Der BLG-Pressesprecher betont, daß die drei Glaskokillenbehälter in Gorleben nicht unter Wasser, sondern trocken beladen und somit nicht betroffen seien. Bekanntlich würden auch die nächsten Behälter, die in Gorleben eingelagert werden sollen, Glaskokillenbehälter sein. Jürgen Auer: "Diese hatten keinen Kontakt mit Wasser. Deshalb haben die BAM- Bestrebungen, den hohen Sicherheitsstand der Castor-Behälter bei der Beladung unter Wasser weiter zu optimieren, keine Bedeutung für die für Gorleben bestimmten Glaskokillen-Behälter. "

Bearbeitet am: 12.12.1998/ad


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