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vom  21.12.1998
BI zu Problemen mit einem Ahaus-Castor:
Merkwürdig dilettantisch        

gel Gorleben. Alarmiert reagiert die hiesige Bürgerinitiative Umweltschutz. (BI) auf den Zwischenfall bei Arbeiten an einem Castor in Ahaus. Im dortigen Zwischenlager war bei "Arbeiten zur Verbesserung des Korrosionsschutzes" erneut eine äußerliche Kontamination entdeckt worden. Nach BI-Informationen sei dabei sogar ein Arbeiter verstrahlt worden. Nach Angaben der Betreibergesellschaft dagegen seien Menschen nicht zu Schaden gekommen.

Die Arbeiten gingen, meint die BI, mit Sicherheit auf einen Bericht des Bundesamtes für Materialprüfung (BAM) zurück, in dem auf das Problem von Restfeuchte im Deckelbereich des Behälters verwiesen wurde. Die BI will nun vom niedersächsischen Umweltministerium wissen: "Sind auch in Gorleben derartige Arbeiten zur Verbesserung des Korrosionsschutzes erfolgt und worin bestehen diese?" Neben dieser Frage steht aus Hannover noch eine Antwort aus auf die Frage, welche praktischen und politischen Konsequenzen aus dem BAM-Bericht für das Zwischenlager Gorleben zu ziehen seien.

"Merkwürdig dilettantisch" kommt es den Atomkraftgegnern zudem vor, wenn Restfeuchte im Behälter durch äußerliches Hantieren beseitigt werden sollte. Die BI besorgt zu solchen Arbeiten im Nahbereich der Behälter: "Die Arbeiter können strahlende Partikel einatmen, noch heftiger fällt die Direktstrahlung der Castoren ins Gewicht. Die Arbeiter werden als Folge von Pfusch und konstruktiven Mängeln einer unglaublichen Gefährdung ausgesetzt."

Bearbeitet am:21.12.1998/ad


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