vom 05.03.1998

"Castor-Transporte sind eine Provokation"

 

dpa Düsseldorf/Ahaus. Die rot-grüne Landesregierung in Nordrhein-Westfalen hat der Bundesregierung vorgeworfen, die Bevölkerung mit den geplanten Castor-Transporten ins westfälische Ahaus zu provozieren. Gleichzeitig wurde in Düsseldorf Verständnis für Proteste geäußert: "Die Bundesregierung nimmt billigend in Kauf, daß sich die Konflikte um die Keinenergie auf die Verkehrswege und in andere Länder verlagern", heißt es in einer gestern in Düsseldorf verbreiteten Erklärung.

Die Proteste dürften allerdings nicht in Gewalt und Sachbeschädigungen münden. Der Transport von sechs Atommüllbehältern aus Süddeutschland ist für Ende März vorgesehen. Die NRW-Regierung forderte einen schnellen "Ausstieg aus der Nutzung der Atomenergie".

Bearbeitet am:05.03.1998 /ad


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