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vom  22.05.1998

PKA: Höhere Radioaktivität im Abwasser beantragt

lr Lüchow. Der Antragswert für die Tritiumableitungen mit dem Abwasser aus der Pilotkonditionierungsanlage (PKA) ist gegenüber dem Antrag zur 1. atomrechtlichen Teilgenehmigung von 1987 um den Faktor 270 erhöht worden. Das hat Umweltminister Wolfgang Jüttner auf eine Anfrage der Grünen Landtagsabgeordneten Rebecca Harms geantwortet. Die war über die offensichtlichen Differenzen in den Anträgen gestolpert und wollte mehr wissen.
Laut Minister Jüttner wird die Erhöhung "unter anderem mit der nunmehr vorgesehenen Trockming von Betriebsabfällen begründet. Ferner sind bei der ebenfalls beantragten Konditionierung von flüssigen Fremdabfällen entsprechende Tritiumkonzentrationen in den externen Flüssigkeiten zu erwarten, die bei den Verarbeitungsvorgängen in der Pilotkonditionierungsanlage nicht reduziert werden können. "

Die Antragswerte für die Alphastrahler seien hingegen um etwa den Faktor 18, die für Beta-/Ganimastrahler um etwa den Faktor 2 erniedrigt worden, dies sei auf den Verzicht auf das Zerschneiden von Brennstäben zurückzuführen.
Aufgrund des Verzichtes der Antragsteller auf diese Konditioni.erungsvariante ergäben sich auch veränderte Aktivitätsangaben für die Abluft. So seien die Antragswertg für die Ableitung mit der Fortluft für die Nuklide Jod-129, Tritium und Krypton-85 um den Faktor 2 bis 3 und die für Aerosole um bis zu einem Faktor 20 erniedrigt worden, antwortete Jüttner auf Harms' Anfrage.

Bearbeitet am: 22.05.1998 /ad


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