ejzmini.gif (448 Byte)
vom  22.05.1998         

BLG hat Castoren überprüft
Grenzwert in Gorleben eingehalten

by Gorleben. Nach den Meldungen über verstrahlte Atommüllbehälter hat auch die BLG elf der in ihren Zwischenlagern in Gorleben und Ahaus eingelagerten Castor-Behälter überprüft.


Sämtliche Behälter waren bereits bei ihrer Einlagerung "auf Kontaminationsfreiheit ausgemessen" worden, infortniert die BLG in einer Pressemitteilung. Der Grenzwert liegt bei 4 Bq/cm². Diese Eingangsmessungen wurden nun in den vergangenen Tagen wiederholt. "Bei allen Behältern lag der Kontaminationswert an den vorgeschriebenen Meßpunkten unverändert unterhalb 4 Bq pro cm².

Die BLG hat darauf hin weitere Meßstellen ausgemessen und zwar solche, an denen die lokalen Kontaminationen der französischen Behälter beobachtet worden waren.
"Bei diesen Messungen wurden an einem Tragzapfen eines der in Ahaus eingelagerten Behälters Spuren von Kontamination festgestellt. Diese befinden sich auf den Innensechskanten einiger Tragzapfenschrauben und erreichen, bezogen auf die vorgeschriebene Meßfläche von 300 cm², einen Wert von
7 Bq/ cm², liegen also um 3 Bq pro cm² über dem Grenzwert. Die in Gorleben eingelagerten Castoren halten die Kontaminationsärenze ein", heißt es in der Pressemitteilung der BLG.


Für das Transportbegleitpersonal und die Bevölkerung stelle eine derartige punktuelle Kontamination eines Behälters keine Gefahr dar, erklärt die BLG. Sie hat die Aufsichtsbehörde über die Messungen informiert.

Bearbeitet am: 22.05.1998/ad


zurück zur Homepage