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vom 23.11.1998         

Ultragift Plutonium

Plutonium (Pu) ist ein hochradioaktives Schwermetall. Es eignet sich zum Bau von Atombomben und als Kernbrennstoff. In der Natur kommt es nur in sehr geringen Mengen vor. Plutonium entsteht als gefährliches Nebenprodukt der Atomkraftwerke, wenn Uranatome zur Energieerzeugung im Reaktor gespalten werden. Bedingt durch seine AlphaStrahlung ist es außerordentlich giftig - vor allem, wenn es als Staub eingeatmet wird. In der Lunge kann Plutonium Krebs hervorrufen.

Dringt es in Wunden ein, verbindet es sich mit Eiweißen des Blutplasmas und lagert sich in Leber und Knochenmark ab. In letzterem kann Plutonium Leukämie auslösen. Schon die Einwirkung weniger millionstel Gramm führt zu tödlichen Strahlenschäden.
Das 1941 entdeckte Schwermetall hat eine Halbwertzeit von 24000 Jahren, das heißt, nach dieser Zeit ist erst die Hälfte der Radioaktivität abgeklungen.

Das bei der Suche nach Plutonium in der Umgebung des Atomkraftwerks Krümmel in der Elbmarsch in Staubproben gefundene Americium ist ein künstlich erzeugtes radioaktives
chemisches Element. dpa

Weitere Berichte siehe Krümmelseite

Bearbeitet am: 23.11.1998/ad


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