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vom 23.11.1998

Lange Kette von Störfällen      

Das Atomkraftwerk Krümmel war nach vielen Verzögerungen während des Baus erst 1983 in Betrieb genommen worden und hat eine Bruttoleistung von 1316 Megawatt. Betreiber sind die Hamburgischen Electricitäts-Werke (HEW) und PreußenElektra (Hannover). Die Baukosten hatten etwa 3,5 Milliarden Mark betragen. Nach Zwischenfällen mußte es schon mehrfach abgeschaltet werden.
Das Atomkraftwerk geriet immer wieder in die Schlagzeilen, weil der Verdacht besteht, es könnte für eine Häufung von
Leukämiefällen in der Elbmarsch verantwortlich sein.

Im Siedewasserreaktor Krümmel gab es eine Reihe von Defekten. Im Juli dieses Jahres sprach das schleswigholsteinische Energieministerium von einem "sicherheitstechnisch höchst bedeutsamen Defekt", als ein Steuerstabantrieb im Reaktordruckbehälter beschädigt wurde. Steuerstäbe, von denen es 205 im Reaktorkern von Krümmel gibt, sind sicherheitstechnische Einrichtungen zum Regeln und Abschalten des Reaktors. Ino

Weitere Berichte siehe Krümmelseite

Bearbeitet am: /ad


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