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vom  24.11.1998          

Konzerne gegen Ausstieg

dpa München/Darmstadt/Bonn. Die Stromwirtschaft will bei einem möglichen Energiekonsens mit der Bundesregierung keinesfalls einen endgültigen Ausstieg aus der Atomkraft unterschreiben.

"Wir bestimmen vielmehr Restlaufzeiten für die bestehenden Kraftwerke", sagte der Vorstandsvorsitzende der Viag AG (München),. Wilhelm Simson. Der Stromkonzern RVTE forderte von der Koalition gestern einen generellen Verzicht auf Stillegungspläne.
Auch der Deutsche Industrieund Handelstag (DIHT) warnte die Bundesregierung vor einem Ausstieg aus der, Atomenergie und betonte, eine vorzeitige Stillegung der 19 deutschen Kernkraftwerke bedeute die Verschwendung volkswirtschaftlichen Vermögens in Höhe von vier Milliarden Mark.

Bearbeitet am: 24.11.1998 /ad


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