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vom 25.10.2008

Keine Lösung mit Rot-Schwarz

SPD-Politiker auf Info-Reise in Gorleben

rg Gorleben. Man hat das gesteckte Ziel nicht erreicht. Da-rüber sind sich die Lüneburger SPD-Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers und die frisch nominierte SPD-Kandidatin des hiesigen Wahlkreises für die Bundestagswahl, Hiltrud Lotze, im Klaren.

Bild 2641380 »Wir», und damit meint sie die auf Bundesebene mitregierende SPD, »wollten in dieser Legislaturperiode eine Lösung der Endlager-Frage erreichen. Das stand so im Koalitionsvertrag mit der CDU», gibt Schröder-Ehlers, umweltpolitische Sprecherin ihrer Fraktion, offen zu. Aber daraus wurde ja bekanntermaßen nichts. Weil damit Gorleben weiter - wenn nicht mehr denn je - im Fokus der Endlager-Suche und Begehrlichkeiten steht, besuchten die beiden Politikerinnen gestern mit Mitgliedern der SPD-Arbeitsgruppe Umwelt im Niedersächsischen Landtag das Erkundungsbergwerk in Gorleben. »Auch wegen des Endlagersymposiums am kommenden Wochenende in Berlin und des anstehenden Castor-Transportes» wollten sich die Politiker über das Erkundungsbergwerk informieren lassen. Am 8. November werden sie noch einmal nach Gorleben kommen, versprach Schröder-Ehlers. »Viele Fraktionsmitglieder werden sich an der Auftaktdemo gegen den Castor-Transport beteiligen.»

Bild: Ließen sich in Gorleben über das Erkundungsbergwerk und die Einlagerung von radioaktivem Müll in Salz informieren (von links): Brigitte Somfleth, Sigrid Rakow, Hiltrud Lotze, Andrea Schröder-Ehlers und Wolfgang Abicht. Bis auf die SPD-Bundestagskandidatin Lotze gehören alle der Arbeitsgruppe Umwelt in der niedersächsischen SPD-Landtagsfraktion an. Aufn.: R. Groß

Bearbeitet am: 25.10.2008/ad


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