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vom 30.10.2008

Strahlende Altlasten

Zwischenlager umstritten - Endlager fehlen

Die Lagerung von radioaktivem Abfall, der bei der Nutzung der Atomenergie anfällt, ist umstritten. Gegen Zwischenlager regt sich häufig Protest, Endlager für hoch radioaktiven Müll fehlen bisher in Deutschland ganz. Nach Angaben des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) sind hierzulande bislang insgesamt etwa 120 000 Kubikmeter schwach- oder mittelradioaktiver Müll angefallen. Hinzu kommen rund 2000 Kubikmeter hoch radioaktive Abfälle.

1 Asse: Knapp 47 000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktiver Atommüll lagern in der niedersächsischen Schachtanlage Asse bei Wolfenbüttel. Die Forschungsanlage unter der Regie des Helmholtz-Zentrums sollte zum Endlager werden. Nach einer Pannenserie wurde ein Betreiberwechsel in die Verantwortung des BfS vereinbart. Das Forschungsbergwerk Asse II kostete die öffentliche Hand laut Bundesregierung bis Ende 2007 rund 257 Millionen Euro.

Nach Angaben des Bundesumweltministeriums sind die Sanierungskosten noch nicht absehbar. Schätzungen gehen von etwa 2,2 Milliarden Euro aus.

dpa

Bearbeitet am: 30.10.2008/ad


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