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vom 04.05.2010

Pols begrüßt Verpackungshalle

CDU-Bundestagsabgeordneter weist Spekulationen über Asse-Müll zurück

lr Lüchow. Der hiesige Bundestagsabgeordnete Eckhard Pols (CDU) begrüßt den Neubau einer neuen Verpackungshalle im atomaren Zwischenlager Gorleben. Mit der neuen Anlage werde sichergestellt, dass die schwach- und mittelradioaktiven Abfälle nach den neuesten Sicherheitsstandards verpackt seien, bevor sie in das Endlager Schacht Konrad gebracht werden. Derzeit werden diese Annahmebedingungen für den Schacht Konrad „nach neuesten
Erkenntnissen aktualisiert", weiß Pols. Durch diese Maßnahme würden keine zusätzlichen Transporte der in Gorleben zwischengelagerten Abfälle zu anderen Anlagen notwendig sein, sagt Pols.

Polemik dagegen wirft er der SPD-Landtagsabgeordneten Andrea Schröder-Ehlers vor. Die hatte behauptet, dass der Erweiterungsbau zur Konditionierung aller möglichen Abfälle dienen solle. Pols: „Fakt ist, dass die Anlage nötig ist, um die künftigen Anforderungen an die Endlagerung der Abfälle in Schacht Konrad zu erfüllen. Höhere Sicherheitsstandards müssen dabei doch auch im Interesse von Frau SchröderEhlers liegen." In dem Zusammenhang irgendwelche „diffusen Vermutungen" zu äußern, dass dort auch Abfälle aus der Asse konditioniert werden sollen, sei unverantwortlich. Das Bundesamt für Strahlenschutz habe derartige Spekulationen als absurd zurückgewiesen, erinnert Pols.

Bearbeitet am: 04.05.2010/ad


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