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vom 13.05.2018

„Gorleben reloaded“

Gartow (pm). Was wäre wenn? Wenn sich zum Beispiel atomare Endlager in Deutschland politisch nicht mehr durchsetzen lassen.

Wenn die Erderwärmung die Castoren weiter ins Schwitzen bringt. Wie werden Gorleben und das Wendland dann aussehen? Antoworten dazu gibt es bei der Kulturellen Landpartie 2018, die bis Pfingsten zu erleben ist, in Gartow.

Bild: Am neuen Wunde.r.punkt in Gartow stellt erstmals Schrödingers Katze aus. Bild: Schrödingers Katze

Am „Neuen Wunde.r.punkt in Gartow“ (Am Umschwang 18) hat sich ein Filmgrafiker alias Schrödingers Katze zu dem Thema einige Gedanken gemacht.

In seinem Projekt „GORLEBEN_RELOADED_ Anno 2050“ werden markante und allseits bekannte Standorte per 3D-Computergrafik in das Jahr 2050 transferiert: der Hafen in Schnackenburg mutiert zu einem HiTec-Gefrierbecken für überhitzte Castoren, der zu einer Abschussrampe für „extra-terrestrische Entsorgung“ umgebaute und verstrahlte Funkmast auf dem Höhbeck rottet vor sich hin, es gibt evakuierte Zonen und Gorleben entwickelt sich Dank chinesischer und russischer Großinvestoren zur Boom-Town.

Anleihen aus bekannten 3D-Computerspielen sowie aus U.S. amerikanischen Blockbustern sind beabsichtigt und bestimmen die Bildästhetik. Musikvideos im Comic-Stil rund um das Thema Gorleben ergänzen die Ausstellung.

Aktuelle Stilmittel sind aus der Sicht des Autors absolut notwendig, um ein jüngeres Publikum anzusprechen und zu motivieren, den Widerstand weiter zu entwickeln. Denn die Zukunft ist ungewiss. Was wäre wenn…

Bearbeitet am: 13.05.2018/pm


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